Der Verschönerungsverein

Der Verschönerungsverein wurde im Jahr 1861 von Bürgern der Stadt gegründet, die um das Gemeinwohl besorgt waren. Damals gab es noch so gut wie keine öffentlichen Grünanlagen in der Stadt oder Spazierwege in den Wäldern. Der Verein kaufte Grundstücke und legte neue Anlagen an, so unter anderem die Uhlandshöhe, Karlshöhe, Schillerlinde, Schillereiche, Geroksruhe, Staibhöhe und die Zeppelin-Aussichtsplatte.

Der Verein baute Türme und Brunnen, wie den Hasenbergturm, den Kriegsbergturm, den Killesbergturm und den Jubiläumsbrunnen am Berliner Platz. Er hat Wanderwege markiert, wie den Rössleweg (mit dem Schwäb. Albverein), den Weg vom Schloss zum Schlössle und den Weg Tal - Stadt - Berg, stellte viele Schutzhütten und Waldbänke auf und stiftete zahlreiche Denkmäler und Kunstwerke. Er restaurierte drei Wohnhäuser aus dem 16.-18. Jahrhundert in der Weberstraße (gemeinsam mit dem Schwäbischen Heimatbund e.V.). Er meldet sich bei Flächennutzungsplänen, Bebauungsplänen und anderen für die Stadtlandschaft wichtigen Planungen mit konstruktiver Kritik zu Wort.

Der Verein ist damit für die Stadt und ihre Bürger ein aktiver Partner, der sich seit über 150 Jahren darum bemüht, die Schönheiten der Stadt zu bewahren und das Leben in ihr noch lebenswerter zu machen.

Um seine Ziele verwirklichen zu können, ist der Verein ist auf die finanzielle Unterstützung vieler angewiesen. Alle, die sich den bereits rund 600 Mitgliedern anschließen möchten, sind herzlich eingeladen und finden hier ein Beitrittsformular zum Herunterladen. Falls Sie Interesse haben, den Verein aktiv oder auf andere Weise finanziell zu unterstützen oder weitere Informationen wünschen, wenden Sie sich bitte an den Verschönerungsverein Stuttgart e.V. (» Impressum und Kontakt).